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Film & Serienreport Juli & August 2021

September 17, 2021 - Lesezeit: 5 Minuten

Taxi 3 (2003) Geht vielleicht sogar als Weihnachtsfilm durch. Das Rezept funktioniert hier noch zeigt aber erste Abnutzungen (was man auch an der kurzen Laufzeit merkt) und ist nicht mehr ganz so rund, für einige gute und lustige Szenen reicht es aber und so guckt man auch diesen Teil immer wieder gerne. 7/10

Snowden (2016) Interessante und überraschend spannende Aufarbeitung des Snowden Falls. Schade das Cage keine größere Rolle bekam oder bekommen konnte, denn sein Part passt ganz hervorragend zu ihm. Ähnlich wie der Facebook Film aber sicherlich nicht für jeden sehenswert. 7/10

The Tomorrow War (2021) Überraschend gutes Blockbuster-Popcorn-Kino mit Anleihen aus Terminator und Starship Troopers. Dazu sympathischen Helden und ein relativ ruhiger Beginn, der dem Film aber definitiv gut tut und sich danach steigernden Actionszenen. Auch hier merkt man dem Film wieder an das er fürs Kino gemacht wurde und nur wegen Covid-19 zum Streaming kam. Am Ende doch noch leicht drüber, aber drücken wir mal ein Auge zu. Knappe 8/10

Alien 1 - DC (1979) Bedingt durch die Alien Hörspiele, die übrigens sehr gelungen zwischen den Filmen angeordnet wurden, entschied ich mich nochmal ein paar der Filme zu sehen. Auch heute noch technisch im Prinzip ohne Makel und mit einer super Atmosphäre. Streiten kann man über die Directors Cut Version, wobei ich diese minimal wegen der Ergänzungen und nicht wegen der leichten Straffungen vorziehe. 7/10 oder auch mal 8/10

Alien vs. Predator - Unrated (2004) Das Expedtionsszenrario ist ja genau mein Ding und macht auch hier dank wirklich guter Sets und Action Spaß. Trotzdem fehlt dem Film etwas die raue Atmosphäre und der richtig markante männliche Hauptdarsteller auf menschlicher Seite. Unterhaltsam allemal, war aber auch noch mehr drin. 7/10

Mission Impossible Fallout (2018) Siehe auch Report von August 2018. Die echten Sets und die Actionszenen wie die Heli-Szene am Ende sind weiterhin ein Knüller. Bei der zweiten Sichtung werden die zu lange Laufzeit und die im Vergleich zu allen Vorgängern schwächere Story aber nochmal deutlicher. Daher tatsächlich eine kleine Abwertung 7,5/10

Mare of Easttown - Staffel 1 (2021) Von Kate Winslet letztendlich gut gespielt, aber ihr Charakter war mir dennoch gänzlich unsympathisch. Dazu oder vielleicht auch deswegen konnte mich die Story auch nicht so recht packen. Schade, hatte mir auch wegen des herbstlichen Vorstadt-Settings etwas mehr versprochen. 6/10

For All Mankind - Staffel 1&2 (2019-2021) Gelungene Umsetzung eines alternativen Weltraumrennens. Lebt von der Charakterentwicklung, guten Darstellern sowie Ideen die plausibel erscheinen. Außerdem ein schöner Main Title Track. Je nachdem wie es damit weitergehen wird 7-8/10.

Gladiator (2000) Zu Recht ein verdienter, moderner Klassiker. Toll gespielt, gut erzählt, aufwendig präsentiert. Die erweiterte Fassung (kein DC) kann man sich in meinen Augen aber klemmen, da Sie keine sinnvollen Ergänzungen bietet und selbst Ridley Scott im Vorwort erwähnt, dass seine Wunschfassung die Kinofassung ist. 9/10

Die glorreichen Sieben (2016) Eher ein mäßiges Remake welches trotz der der großen Namen sowie der grundsätzlich passenden Machart nicht so richtig zündet und in dem auch Denzel Washington für seine Verhältnisse eher blass bleibt. Für meinen Geschmack war auch das abarbeiten sämtlicher Western-Klischees hier eher gezwungen aufgesetzt, statt cool. Die Original Musik erst im Abspann zu bringen war auch fast schade. Knappe 6/10

Born a Champion (2021) Durchaus gelungenes MMA Drama, welches ähnlich wie bei Kingdom mit authentischen Kampfszenen punktet. Sonst eher ruhig, nicht langweilig, aber auch ohne große Abweichungen ins positive oder negative erzählt. 6/10

Star Trek (2009) Bestes Blockbuster Kino mit hohem Unterhaltungsfaktor. Chris Pine ist mir zwar immer etwas seltsam, aber letztendlich kein Faktor. Tatsächlich schon 12 Jahr her. 8/10

Nobody (2021) Durchweg unterhaltsamer Actioner, bei dem Bob Odenkirk als ganz normaler Typ hervorragend funktioniert. Auch die kurze Laufzeit bei der man sich auf das wesentliche konzentriert gefällt sowie ein rundes Finale. Zeigt das man auch mit relativ kleinem Budget gute Unterhaltung machen kann. 7/10

Stateless - Mini Serie (2020) Vermutlich kratzt man hier nur an der Oberfläche vieler Schicksaale, macht einem aber auch mal wieder bewusst wie gut man es eigentlich hat und wie einiges so zusammenhängt. Außerdem ging mir Jai Courtney endlich mal nicht auf die Nerven und passte sogar gut in die Rolle. 7/10

Sweet Girl (2021) Inszenierung, Mamoa und die Nahkampfaction überzeugen durchaus, bei der Story war aber mal wieder mehr drin und so richtig Glaubwürdig mag auch das Ende nicht erscheinen. Typisch Netflix halt. 6/10


Per SQL Domänen Name von Mailadressen ändern

Juli 23, 2021 - Lesezeit: ~1 Minute

Mal wieder ein kleines Snippet das viel Arbeit ersparen kann. Ändern sich Firmennamen, Domainnamen oder auch einfach nur die Struktur eine Mailadresse kann man dies in einer Nutzerdatenbank relativ schnell für alle betroffenen ändern. Funktioniert unter MSSQL und MySQL.

ACHTUNG: Wie immer gilt, vorher ein Backup machen, erst in der Testdatenbank probieren oder transactions verwenden usw. Der nachfolgende Befehl schreibt und ändert direkt, ich übernehme keine Verantwortung für Datenverlust.

Grundgerüst:

UPDATE tabellenname 
SET spalte = REPLACE(spalte, 'alt', 'neu') 
WHERE spalte LIKE ('%alt');

Beispiel:

UPDATE usr_data 
SET email = REPLACE(email, '@old-domain.com', '@new-domain.com') 
WHERE spalte LIKE ('%old-domain.com);

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Film & Serienreport Mai & Juni 2021

Juli 21, 2021 - Lesezeit: 7 Minuten

Black or White (2014) Noch einer mit Kevin Costner, der hier auch wieder einen souveränen Job macht und letztendlich auch der Grund ist, warum der Film ansehbar ist. Ansonsten gibt es viel Handlung die zu nichts führt, gar nicht so witzig ist wie man vielleicht denkt und auch keine richtige Aussage oder Botschaft beim Zuschauer hinterlässt. Geht so. 5/10

No Way Out (1987) Die kleine Costner Reihe bringt auch diesen relativ frühen Film mal auf den heimischen TV. Durch und durch ein 80er Film, der eine gute, spannende Story auf die damals typische Art und Weise präsentiert. D.h. es gibt gerne mal etwas Overacting und unfreiwillig komische Szenen (FBI Agent zerquetscht vor Wut ein Glas). Manchmal passt das auch heute noch und manchmal sagt es mir eher nicht zu, was hier der Fall ist. 5/10

Anna (2019) Typischer Luc Besson Film, auch wegen der Hauptdarstellerin, der mich aber durchaus überrascht hat und gute Unterhaltung und gar nicht so viel, aber wenn sehr gute Action bietet. Die Nebenrollen sind auch stark besetzt. 7/10

The Flight Attendant - Staffel 1 Der Hauptdarstellerin komplett auf den Leib geschneidert und das geht gut auf. Die witzig, aber durchaus spannend erzählte Krimi-Story bietet auch etwas Abwechslung vom Einheitsbrei und ist am Ende sogar abgeschlossen. Ingesamt durchaus eine positive Überraschung. 7/10

Army of the Dead (2021) Es hat es wohl immer seine Gründe wenn Filme in letzter Instanz von Netflix übernommen werden oder auch “nur” bei Netflix veröffentlicht werden. So ist auch Zack Snyders Dawn of the Dead Version mal wieder ein Film mit großem Potenzial, der aber auch doch (mal wieder) nicht der große Wurf ist. Dabei hat der Film ein cooles Setting, eine wirklich coole Truppe und liefert auch in Inszenierung und Action ab. Es gibt natürlich die Snyder typischen Momente mit viel Musik und Slomos (finde ich gut) sowie nicht wenige blutige Zombie-Splatter-Szenen. Netflix ratet den Film selbst optimistisch ab 16 und man kann davon ausgehen das die FSK das eher anders gesehen hätte. Snyder gelingt es sogar die Momente in denen jeder weiß was als nächstes passiert so zu gestalten das man trotzdem mitfiebert und gar Spannung aufkommt. Klingt eigentlich alles prima für einen Zombiefilm, ABER der Film ist leider auch total frustrierend. Die emotionalen Momente hätten funktioniert, wenn man sie nicht durch dämliche Twists gleich wieder zunichte macht in denen die Protagonisten schnell selbst zum Zombie werden und ihr Hirn nicht benutzen. Das trifft vor allem die weiblichen Parts. Der Nebenplot einer Rettungsmission wird außerdem mal vergessen, mal aufgegriffen und am Ende eher wieder vergessen. Warum es überhaupt überlebende gibt, spielt sowieso keine Rolle. Ärgerliche 6/10

Oxygen (2021) Spielt wie ähnliche Genre-Vertreter nur an einem Ort, bietet aber ein frisches Sci-Fi Setting. Leider fehlt etwas Tempo und trotz des guten Endes 10 Minuten zu lang. 6/10

The Woman in the Window (2021) War eigentlich fürs Kino gedacht und wurde von Netflix “nur” eingekauft und das merkt man direkt, denn hier passt einfach vieles deutlich besser als bei den eigenen Produktionen. Regie, Schauspieler, Drehbuch alles ist genau diese Nuance besser, die den Netflix Produktionen so oft fehlt. Natürlich inspiriert von das Fenster zum Hof, Panic Room und Der Knochenjäger, aber trotzdem nicht nur ein Abklatsch und für Thrillerfans durchaus gut. 7/10

The Sinner - Staffel 1-3 Bewerte ich einfach im Ganzen, weil ich alle 3 Staffeln sehr konstant auf gleichem Niveau empfand. Der eigentliche, jeweils leicht rätselhafte Fall fesselt vor allem in den ersten und letzten Folgen. Leider gibt es dazwischen einige Längen, eher träge Ermittlungen die oft gar nicht so auf Polizeiarbeit setzen, sondern eher den menschlichen, psychologischen Aspekt. Das ist hier natürlich Sinn der Serie und die Auflösung der Fälle ist auch durchaus stimmig, dennoch ist mir das auf Dauer doch alles zu ruhig, die Folgen oftmals 10 Minuten zu lang, weshalb zwischen den Staffeln eine Pause immer gut war. Plus noch für Bill Pullman und seine stimmige Performance. 6/10

They Want Me Dead (2021) Endlich mal wieder einer der von mir viel vermissten Actionthriller aus dem Mid-Budget Bereich. Jolie nervt anfangs etwas, bekommt dann aber vom Drehbuch die Kurve spendiert und ist letztendlich in Ordnung. Gillen und Hoult funktionieren als Killer-Duo hervorragend und das Setting gefällt sowieso. Die Story hätte aber aus dem Firetower noch etwas mehr rausholen können und den Schießereien fehlte etwas der Druck um richtig gut zu sein. Wird man bestimmt bei Zeiten erneut sichten, daher bitte wieder mehr davon. 7/10

Twin - Staffel 1 (2019) Wie blöd fand ich es immer wenn jemand sagte: “Das gucke ich nur wegen der Landschaftsaufnahmen”. In diesem Fall lohnt es sich wirklich dafür. Außerdem gut gespielt, aber mehr Drama als Thriller, weshalb mir irgendwie die echte Spannung fehlte die ich zugegeben lieber gesehen hätte. 6/10

The Little Things (2021) Washington nun leider auch mit in einer anderen Stimme und das wird wohl nicht der letzte Fall bleiben, schade. Der Ersatz ist aber in Ordnung. Alles in allem ein eher ruhiger, aber atmosphärischer Genrevertreter bei dem alle beteiligten solide abliefern, nicht mehr und nicht weniger. Das Ende ist dann Geschmackssache, war in Ordnung, hätte ich trotzdem so nicht gemacht. 6/10

SAS: Red Notice (2021) Britische Blockbusterversion von Stirb Langsam. Das Geld da war sieht man dem Film an und die Idee mit dem Euro-Tunnel ist eigentlich prima, wird aber nicht so richtig ausgespielt. Leider fehlt es vor allem dem Haupdarsteller an Charisma, was leider letztendlich der größte Knackpunkt des Films ist, zumal der weibliche Gegenpart sogar sehr gut funktioniert. Das man den Konflikt des Tötens auch erst so richtig gegen Ende ins Visier nimmt ist ebenfalls etwas verschenkt, zumal die Action durchweg in Ordnung ist. Also gilt: Da war mal wieder mehr drin. 6/10

The Mandalorian - Staffel 2 Die erste Staffel hat mich durchaus positiv überrascht und wie fast zu erwarten kann die zweite daran nicht zu 100% anknüpfen, unterhält aber durchaus gut ohne so richtig zu glänzen. Habe allerdings jetzt schon das Gefühl die ganze Sache wird sich ewig Strecken, solange der Erfolg da ist. Am Ende dann natürlich der absolute Fanservice. Hätte ich gar nicht wirklich gebraucht. 6/10

Sommer 92 (2015) Nette Kombination aus Realfilm und Dokumentation des dänischen EM Titels aus 1992. Für Sportfans wie mich interessant, für andere wohl eher nicht. 6/10

Tin Star - Staffel 1 Schon das Ende der ersten Folge macht klar das bei dieser Serie die Dinge anders laufen als man das vielleicht gewohnt ist. Das steht zugleich im Kontrast mit der tollen Umgebung und der eher hellen Optik. So weit, so gut. Problematisch ist dann irgendwann der Hauptcharakter der einfach ein Arschloch ist und leider nicht mal ein cooles, welches irgendwie noch Sympathien weckt. Trotzdem knappe 7/10

Sniper: Assassin's End (2020) Bietet einige knackige Actionszenen in nettem Setting und eine durchaus brauchbare, wenn auch wenig innovative Geschichte. Leider fehlt es an einem richtig coolen Finale und so bleibt der Vorgänger etwas stärker. Kann aber trotzdem so weiter gehen. Knappe 6/10

Boss Level (2021) Dieser Vertreter der Zeitschleifenfilme schnitt bei vielen gut ab und unterhält auch ordentlich. Es gibt sogar mehr Story als gedacht, dennoch fehlte irgendwie etwas um Begeisterung zu wecken. Nett, aber mehr nicht. 6/10

Taxi (1998) Für mich ein Klassiker der Actionkomödie der immer noch prächtig unterhält und auch einige coole Autoszenen bietet. Großalaaarm!! 8/10

Taxi Taxi (2000) Die Chemie des Ganzen stimmt auch bei Teil 2, dazu kommen einige sehr lustige Szenen die man immer wieder gerne sieht, einiges ist aber doch etwas drüber und fällt im direkten Vergleich zum Vorgänger minimal ab. 7/10


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Film & Serienreport März & April 2021

Juni 1, 2021 - Lesezeit: 6 Minuten

Lupin – Staffel 1 (2020) Bis jetzt ein kurzweiliges Vergnügen, in gewohnt guter französischer Qualität. Natürlich perfekt auf Omar Sy zugeschnitten. Ich hätte mir gewünscht, dass der ein oder andere „Clou“ etwas nachvollziehbarer ist, aber freue mich erstmal wenn es (im Juni?) weiter geht. 7/10

Parks and Recreation – Staffel 6 & 7 Wie bei fast allen Comedyserien ist auch hier der Drops irgendwann gelutscht und die Gags wiederholen sich oder zünden nicht mehr so ganz, daher auch völlig in Ordnung das man einen Schlussstrich gezogen hat. Der Abschluss ist aber noch ganz gelungen. 6/10

Brooklyn 99 – Staffel 6 Vermutlich etwas in den falschen Monat gerutscht, aber bei den ganzen Serien ist es teilweise etwas schwierig im Auge zu behalten, wann man was geguckt hat. Kommt dann auch so langsam an den Wendepunkt, wenn auch wirklich noch viele richtig lustige Szenen dabei sind. Staffel 7 müsste zulegen um das Niveau zu halten. 7/10

Suits – Staffel 8 Von Netflix wieder bekloppt in zwei ungleiche und völlig unnötige Teile aufgeteilt. Auch hier ist die Luft fast komplett raus. Die Fälle sind mehr oder weniger egal, die Muster immer die gleichen und Katherine Heigl sowohl vom Charakter, als auch vom (operierten) Aussehen grenzwertig. Wird durch Louis und Harvey noch gerettet.

Jack Reacher – Never Go Back (2016) Der zweite Auftritt von Cruise als Reacher fällt gefühlt, wie auch Cruise selbst, etwas „kleiner“ aus. Mit Turner wird eine beliebte Romanfigur aufgegriffen, die Cobie Smulders überraschend souverän und passend verkörpert und die eine gelungene Chemie mit Cruise hat. So bleibt ein souverän inszenierter Actionthriller, mit einem guten Endkampf über den Dächern von New Orleans, dem aber das letzte bisschen an Spannung und Action fehlte. Dürfte trotzdem gerne noch einen dritten Teil geben. 7/10

End of Days (1999) Ich kann dem Film nach wie vor viel abgewinnen. Peter Hyams Regie und Kameraarbeit ist makellos. Überhaupt ist der ganze Film atmosphärisch sehr gelungen und bietet auch mehr Jump Scares als ich das in Erinnerung hatte, dazu kommen einige gute, echte Actionenszenen (Heli-Szene zu Beginn, Schlägerei in der Gasse, U-Bahn usw.) ein abgewrackter Arnie der fast richtig schauspielert sowie ein gelungener „Teufel“ und ein ordentliches Ende. Selbst die Effekte gehen noch klar. 8/10

Skyfire (2019) Die Macher haben sich wohl jeden Katastrophenfilm der letzten 30 Jahre angesehen, um dann aus den Szenen die ihnen am besten gefallen haben, einen „eigenen“ Film zu machen. Dadurch ist der Film viel zu überfrachtet, obwohl sonst von Simon West gar nicht schlecht inszeniert. Kann man als Genrefan angucken und wieder vergessen. Schade eigentlich. 5/10

The Guilty (2018) Sollte ein Geheimtipp sein, konnte mich aber nicht richtig überzeugen oder packen. Gab es auch in diesem Format schon besser. 5/10

Black and Blue (2019) Guter Cop-Actionthriller, der einem beliebten Reizthema nichts Neues hinzufügt, es aber sehr gelungen inzensiert, nicht überreizt und von einer gut aufspielenden Heldin profitiert. 7/10

Formel 1 – Drive to Survive – Staffel 3 (2020) Das gelungene Format bleibt konstant und zeigt unterhaltsame Einblicke in den Rennzirkus während der Corona-Pandemie Saison 2020. 8/10

Unbelievable (2019) Starke Mini-Serie die mich trotz der ruhigen, aber nicht melancholischen Erzählweise gepackt hat. Gute und vor allem authentische Hauptdarsteller helfen da natürlich auch. Nachdem Line of Duty das Highlight in 2020 war, könnte das hier schon sehr weit oben auf der Liste für 2021 landen. Starke 8, knappe 9/10.

Shooter (2007) Weiterhin eine Referenz im Actionthriller Bereich die man von Zeit zu Zeit immer wieder gerne sieht. 9/10

Greenland (2020) Setzt auf den realistischen "Mittendrin-Ansatz", etwas vergleichbar mit Spielbergs Krieg der Welten, ohne natürlich diese ganz großen Bilder zu liefern und natürlich keine Aliens. Guter Beitrag für das Genre. 7/10

Papillion (2017) Das Remake überzeugt dank guter Schauspieler und der rauen Kulisse. Die grundsätzlich sehr dramatische Story packt einen aber nicht so richtig wie das schon bei anderen Filmen ähnlicher Art gelang. 6/10

Underworld: Blood Wars (2015) Den habe Ewigkeiten vor mir hergeschoben und verpasst hatte ich bis dahin auch wenig. Die Sets gefallen besser als beim Vorgänger, die Story und die meisten Schauspieler bleiben jedoch eher schwach und sind einem ziemlich egal. Leider funktioniert auch die Action nicht so richtig und den meisten Einstellungen fehlt der Style oder richtig Druck. Auch aus dem Eis/Wintersetting wird nicht groß was gemacht. Alles in allem ein Produkt von der Stange. 5/10

The Crew – Staffel 1 (2021) Ohne große Erwartungen einfach mal angesehen und das Nascar Setting, statt der üblichen Familie, ist durchaus eine gelungene Abwechslung. Als man sich dann grade an die Figuren gewöhnt hatte und die Folgen sich tatsächlich auch steigerten, war es auch schon wieder vorbei. Eigentlich schade. Staffel 2 würde ich gucken, scheint aber nicht so als würde es dazu kommen. 7/10

John Carter (2012) Toller, schwer unterbewerteter Blockbuster, der wohl vor allem wegen Marketingquerelen floppte. Vermutlich hätte man im Trailer/Teaser mal darauf hinweisen sollen das die Vorlage von 1912 stammt und nicht von Star Wars und Avatar abgeguckt ist. Im Gegenteil bekommt man hier das Werk zu sehen, dessen Vorlage George Lucas bereits für sein Universum umgemodelt hatte und auf dessen Autor sich James Cameron in Interviews als Inspiration zu Avatar bezog. Wie auch immer, die Erzählweise im Abenteuer Stil ist schon fast Old-School und überzeugt mich vollends, wenngleich das gelungene Ende dann doch etwas gehetzt wirkt. Das der Soundtrack von Michael Giaccino stammt macht den Film wie üblich nur besser. 8/10

Draft Day Auch bereits zum 2. Mal gesehen. Costner mal wieder im Sportbereich unterwegs. Gefällt wegen der lockeren Grundstimmung und der gelungenen Trade Szenen. 7/10

Let Him Go (2020) Costner spielt hier fast eher die Nebenrolle, denn Diane Lane stiehlt ihm, vom Drehbuch so gewollt, etwas die Show. Beide harmonieren aber extrem gut miteinander. Der sich langsam aufbauende Showdown funktioniert gut, hätte vielleicht aber noch eine Szene mehr mit der starken Mutter des Clans gebraucht, denn irgendwas fehlte am Ende. Auch wieder mit Musik von Michael Giaccino, die aber bis auf das schöne Intro eher begeleitet als leitet. Starke 6/10


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Assassins Creed Valhalla

Mai 4, 2021 - Lesezeit: 5 Minuten

Nach tatsächlich über 100 Stunden Spielzeit (innerhalb von 4 Monaten) nachfolgend ein Fazit zum aktuellen Ableger der Assassins Creed Reihe. Anhand der Spielzeit lässt sich bereits erahnen, es hat Spaß gemacht. Die Grafik ist wirklich wunderschön, brilliert mit tollen Farben, unterschiedlichen Witterungen und einer immensen Weitsicht, erstreckt sich über weite Ebenen und herbtsliche Wälder bishin zu schneebedeckten Regionen. Allerdings nur so richtig schön sofern man auf einer neuen Xbox spielt, auf der „alten“ One kam mir die Grafik hingegen sogar etwas schwächer vor als bei Odyssey. Ist für mich jedoch in Ordnung, da es ein Launch Titel der neuen Generation ist. Kampfsystem und Fähigkeitsbaum entsprechen, abgesehen von kleinen Änderungen, dem von Odyssey und das Leveln des Charakters ist sicherlich einer der Motivationsfaktoren des Spiels. Schön auch das man weiterhin seine Lieblingsausrüstung durch das ganze Spiel tragen und leveln kann. Noch besser, seit irgendeinem Patch kann man sogar das Design anderer Ausrüstungen beim Schmied übernehmen.

Die Kämpfe selbst sind meiner Erinnerung nach die brutalsten der Reihe, vor allem die „Finish-Moves“ haben es teilweise in sich. Das passt aber zum Wikinger-Stil und unter vorgehaltener Hand sage ich: „Macht schon Spaß“. Das Wikinger Setting ist ziemlich stimmig und das der Hauptcharakter Eivor, wie auch in Odyssey, aus männlich und weiblich gewählt und hier sogar fliegend gewechselt werden kann, ist ebenfalls ziemlich cool. Im Gegensatz zu Odyssey lagen meine Sympathien diesmal allerdings bei der weiblichen Version. Das liegt wohl vor allem an der wirklich grandiosen Synchronarbeit von Maria Koschny, welche Eivors unterschiedliche Charakterzüge und Wesen hervorragend rüberbringt. Schon bei Gears 5 hat das mit Kait ähnlich gut funktioniert und für meinen Geschmack, in beiden Fällen ebenfalls deutlich besser als bei den letzten Tomb Raider Teilen (dort empfand ich Nora Tschirner in der Tat als optimale Besetzung).

Bildbeschreibung

Gelungene Charaktere - holprig erzählte Story

Leider gehört dann dazu auch der größte Negativpunkt des Spiels. Ubisoft hat es nämlich nicht geschafft dem tollen Hauptcharakter und den generell vielen, größtenteils gelungenen und abwechslungsreichen anderen Charakteren eine flüssige und stimmige Geschichte zu verpassen. Viele Ansätze, wie der sich langsam aufbauende Konflikt mit dem eigenen Bruder und das ständige Streben nach Ruhm und Ehre um fast jeden Preis sind durchaus gelungen. Die Episodenhaften, meistens aus 5 Teilen bestehenden, Kapitel, greifen aber zu selten oder mit zu viel Leerlauf dazwischen ineinander. Spitzt sich ein Konflikt zu, rückt plötzlich etwas ganz anderes in den Fokus und wenn der vorherige Konflikt wiederauftaucht, hat man einige Kernpunkte bereits vergessen oder die Stimmung ist verloren. Da ist es auch wenig förderlich das man teilweise total bescheuerte, teilweise sehr lange Wege bis zur nächsten Unterhaltung oder dem nächsten anknüpfendem Quest zurücklegen muss. Zu selten werden dann die Wege selbst genutzt, um die Geschichte voranzutreiben und nur die wirklich abwechslungsreiche Landschaft Englands, die auch immer wieder Schätze, Räuber und andere Kleinigkeiten offenbart hält hier die Laune bei der Stange. Auch das Ende der Hauptstory fühlt sich dann, wenn man es endlich erreicht hat, irgendwie überhaupt nicht wie ein belohnendes Ende und ein Abschluss an. Eher nervig empfand ich auch die Abstecher nach Asgard, was auch wieder auf die kuriose Story zurückzuführen ist, wohingegen der kurze Exkurs nach Vinland (Nordamerika) meinen Geschmack traf. Auch wegen des großen und zu begrüßenden Umfangs wäre Ubisoft in meinen Augen besser beraten gewesen die Story in weniger kleine Häppchen zu teilen oder das ein oder andere Nebenquest passender freizugeben. Oftmals fühlt es sich auch etwas seltsam an ein Dorf zu beschützen, aber alles darum herum in Schutt und Asche zu legen. Es ist aber gut möglich das man mit Vorkenntnis dieser „Schwäche“ des Spiels, sich selbiges auch besser und stimmiger einteilen kann. Spielerisch gibt es jedoch wenig zu meckern, hier und da hakt das Freeclimbing System nach wie vor in bekannter Manier, großer Frust entstand dabei aber nicht. Die meistens idyllischen Flußfahrten machen Spaß, das der Siedlungsaufbau wieder dabei ist passt hier besser denn je und die dazu benötigten Raubzüge gefallen ebenfalls.

Der schöne Ort im Spiel - Eoforwic

Fazit

So steht unter dem Strich ein toller Titel, der mich grafisch völlig überzeugt hat, eine schöne und abwechslungsreiche Welt präsentiert und erneut einen gelungen Hauptcharakter bietet. Diesen zu entwickeln und auf dem Weg zu Ruhm und Ehre zu begleiten stellt die größere Motivation dar, als der für mich schlecht strukturierten und umständlich erzählten Geschichte zu folgen, auch wenn diese oftmals ebenfalls gelungene Nebencharaktere bietet. Sonderlob auch für den wirklich stimmigen Soundtrack, der makellos an die hohe Qualität der Serie anknüpft und viel zur Atmosphäre beiträgt. Mal sehen wo die Reise im nächsten Titel hingeht. 8/10


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Film & Serienreport Janaur & Februar 2021

April 9, 2021 - Lesezeit: 7 Minuten

Wie das Jahr jetzt schon dahinfliegt ... mehr gibt es nicht zu sagen ;)

Tenet (2020) Lässt sich letztendlich schwer bewerten. Man ist im Kopf die ganze Zeit dabei die Wege Rückwärts nachzuvollziehen, erschließt sich vielleicht somit erst so richtig nach einer zweiten Sichtung und welche Filme können das schon von sich behaupten. Ob das gut oder schlecht ist muss jeder für sich selber entscheiden. Das Nolan sterile Setting zu Teilen in den Ostblock zu legen sorgte bei mir aber auch nicht unbedingt für ein Plus. Vorerst ohne Wertung.

The Expanse - Staffel 5 (2020) Fällt leider für mich zur Vorgänger-Staffel schon ab. Mag daran liegen das die erzählweise etwas kompliziert ist und das Tempo nicht so Recht passt. Trotz ordentlicher Ideen und sinnvoller Weiterentwicklungen irgendwie unrund. 6/10

Dantes Peak (1997) Schwamm damals im Fahrwasser der 90er Katastrophen Filme mit und ist vielleicht sogar heute ein besserer Vertreter als damals. Technisch ziemlich gut getrickst, wenn auch die ein oder ander Technim heute erkennbar ist. Das Szenario ist natürlich grundsätzlich bekloppt, aber für Fans des Genres ist alles dabei und das auch gut. 7-8/10

Prometheus Überzeugt auch bei der X-ten Sichtung mit Spannung, ordentlicher Story und toller Präsentation. Großes Plus auch für die Musik. 8/10

Alien: Covenant Auch die zweite Sichtung hat nichts geändert (siehe auch August 2017), verschenkt einfach massig Potenzial und kann vom Drehbuch weder mit Alien noch mit Prometheus mithalten, auch weil man letztendlich verpasst hier die richtigen Fäden zu knüpfen. Den fast wichtigsten gab es dann als Extra in der BluRay bzw. offiziell auf Youtube. 6/10

Mister Link Die Machart begeistert mich nach Paranorman und Kubo auch hier, die Liebe zum Detail ist einfach toll. Leider zündet der Film trotzdem nicht so richtig, liegt vielleicht auch an der etwas unsympathischen Gestaltung der menschlichen Charaktere. Auf deutsch kann ich mich auch mal wieder nicht damit anfreunden, dass diese Filme immer mit Comedians und “Stars” als Synchronsprecher um die Ecke kommen, die hier gar nicht schlecht sprechen, aber irgendwie nicht so richtig mit den Figuren harmonieren. 6/10

Armageddon (1998) Großes Krawall-Blockbuster Kino nach Bay Art. Auch über 20 Jahre später technisch noch in jeder Hinsicht einwandfrei und einfach gute Unterhaltung mit vielen ziemlich gut aufgelegten bekannten Gesichtern. Der Dolby Digital Ton dient zu Recht oft als Referenz für diese Art von Film. 8/10

Krieg der Welten (2005) Spannend, rau und ziemlich düster. Von Spielberg gekonnt auf die “Mittendrin” Art inszeniert. Tom Cruise spielt gewohnt gut, aber doch eher ein ziemliches Arschloch, funktioniert hier aber gut und ist auch mal was anderes. Somit alles in allem vermutlich völlig entgegen dem was man vielleicht von einem Spielberg-Blockbuster erwartet. 8/10

Devs - Staffel 1 (2020) Gutes Setting, interessante Story, aber alles eher sehr, sehr träge, teilweise schon depressiv inszeniert. Der massive Einfluss eines Soundtracks ist hier gut zu erkennen. Der wandelt nämlich zwischen tollen Klängen und schwer zu ertragen. 5/10

The Break - Staffel 2 (2019) 6/10 Gefällt auch weiterhin wegen der Charaktere und dem Setting in den belgischen Ardennen. Ansonsten fehlt es etwas an Tempo und die Story ist ähnlich schon öfter gesehen, hier und da gibt es auch mal ein paar Lücken. Eine dritte Staffel zum Abschluss wäre dennoch schön, sieht aber nicht unbedingt danach aus. 6/10

Vergiftete Wahrheit (2019) 7/10 Wurde thematisch etwas heftiger angepriesen, als er letztendlich war. Wer lange genug auf diesem Planeten wohnt sollte bereits festgestellt haben das leider überall und ständig solche Dinge passieren, schon immer passiert sind und es wird auch in Zukunft wohl nicht besser werden. Bemerkenswert an solch “wahren Geschichten” bleibt dann vor allem die Hartnäckigkeit der Protagonisten trotz aller widrigen Umstände. Hier auch wirklich gut und etwas schrullig von Mark Ruffalo gespielt. Wer also mit Filmen wie Erin Brockovich oder der Regenmacher etc. etwas anfangen kann, ist hier richtig. 7/10

Deadwind - Staffel 2 (2020) Auf gleichem Niveau wie die erste Staffel. Hier und da gibt es ein paar Dinge die besser waren, aber auch ein paar die schlechter waren. Vielleicht täte ein bisschen mehr Tempo der ganzen Sache gut, aber das ist wohl auch bei skandinavischen Thrillerserien nicht unbedingt vorgesehen. So richtig weiter hat sich vor allem Karppi auch nicht entwickelt. Es wäre also bei der dritten Staffel, welche wohl kommen soll, noch Luft nach oben. 6/10

Honest Thief (2020) 6/10 Nette Unterhaltung für einen Abend, alles sehr solide, vorrangig wegen Liam Neeson, bleibt aber auch nicht großartig in Erinnerung, dazu hätte es einfach etwas mehr von allem geben müssen. 6/10

The First Time (2012) Gelungener “High School-Style” Film der weder total albern, noch total Indie daherkommt und einfach eine gute Grundstimmung hat, auch wegen der guten Chemie der beiden Hauptdarsteller und der flotten Erzählweise. 7/10

Sechzehn Stunden Ewigkeit (2021) Zeitschleifen-Filme sind immer mal wieder beliebt und der hier bietet ein junges Setting, welches aber ähnlich wie bei the First Time, eher erwachsen erzählt wird, was mir besser gefällt. Mag natürlich am eigenen Alter liegen ;) Die Auflösung wählte zudem einen etwas anderen Ansatz, was durchaus gelungen war. 7/10

Der Patriot (2000) Alles drin was man erwartet. Schöne breite Bilder, tolle Sets und Ausstattung, guter Soundtrack, Mel Gibson wie man ihn kennt. Nur zum Ende findet das Ganze ausgerechnet in der finalen Schlacht nicht so richtig einen runden Abschluss. Warum kann ich gar nicht so genau sagen. 7/10

Ted Lasso - Staffel 1 (2020) Außergewöhnlich gelungene erste Staffel die eine perfekte Gratwanderung zwischen lustigen Szenen und ab und an einer Prise Ernsthaftigkeit bietet ohne dabei in irgendeine Richtung zu übertreiben. Natürlich liegt mir das Thema Fußball, auch wenn es hier eigentlich nur den Rahmen für alles andere schafft und man hat sogar, bis auf den vielleicht doch etwas übertriebenen letzten Spielzug, das Gefühl es hätten Leute an der Serie mitgewirkt sich etwas in dem Bereich auskennen und mit Ted Lasso ist ihnen ein wirklich toller Charakter gelungen. Leider schwer vorzustellen, dass dieses Niveau in den bereits angekündigten Fortsetzungen zu halten ist. 9/10

The Morning Show - Staffel 1 (2019) 5/10 Bestens besetzt und auch gut gespielt, aber absolut kein Vergleich zu The Newsroom, wenn auch vermutlich die Aussage eine andere sein soll. Aber da ist auch schon das Problem. Leider ist mir letztendlich nicht so richtig klar wofür die Serie stehen will. Soll man Mitleid haben? Soll es ein Spiegel sein? Dann wieder vielleicht doch nur Unterhaltung, dafür ist das Thema aber eigentlich zu ernst und die Charaktere durchweg zu unsympathisch. Vielleicht erschließt sich das auch nur wenn im amerikanischen System lebt. Auch hier waren mir die Folgen wieder 5-10 Minuten zu lang. Kann man gucken, muss man aber auch nicht gesehen haben. 5/10

Escape from Pretoria (2020) Spannender, flotter und gut gespielter “Wir-kommen-aus-dem-Gefängnis-frei” Film. Für eine höhere Wertung fehlten vielleicht 3-5 Minuten mehr Charaktertiefe. Trotzdem gute 7/10